Neuigkeiten

12.04.2021:
Im Auftrag der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat die KV Berlin Impfeinladungen an chronisch kranke Berliner*innen zwischen 16 und 70 Jahren postalisch versandt. Insgesamt wurden seit Mitte März rund 466.000 Personen eingeladen, die in den Paragrafen 3/Absatz 1, Nr. 2 der Impfverordnung fallen. Mit dieser Impfeinladung können sich die angeschriebenen Personen direkt an die Impf-Hotline des Berliner Senats wenden und müssen sich von ihren behandelnden Ärzt:innen kein ärztliches Attest ausstellen lassen.
Es haben aber nicht alle anspruchsberechtigten Patient*innen eine Einladung erhalten. Die von der KV Berlin ‚vergessenen‘ chronisch erkrankten Patient*innen (Paragraf 3/Absatz 1, Nr. 2 der Impfverordnung), die bis zum 12. April 2021 keine Einladung erhalten haben, haben nun 2 Möglichkeiten:
1. entweder wenden sie sich an ihre Hausärztin / ihren Hausarzt, wenn dieser COVID-19-Schutzimpfungen anbietet
2. oder sie wenden sich zu unseren Geschäftszeiten an uns und lassen sich ein Attest ausstellen, das Ihre chronische Erkrankung bescheinigt. Das Attest berechtigt dazu, einen Impfcode über die Impf-Hotline des Senats zu erhalten (030 / 90 28 22 00).

26.03.2021:
Nun ist es offiziell, ab dem 7. April 2021 erfolgt die COVID-19-Schutzimpfung auch in Arztpraxen. Zunächst soll dies aber nur in Hausarzt*innen-Praxen erfolgen, da nur eine begrenzte Liefermenge an Impfstoff zur Verfügung steht. Priorisiert werden chronisch Erkrankte gemäß § 3 der Impfverordnung.
ALSO: alle Patient*innen mit einer chronischen Erkrankung (z.B. CED) sollen sich bitte zeitnah bei ihrer/m Hausarzt*innen einfinden und einen Termin zur Impfung vereinbaren. Alle Patient*innen mit einer chronischen Erkrankung, die keine/n Hausarzt*in haben und in unserer Praxis betreut werden, melden sich bitte bei uns, evtl. können wir einen Termin mit einer/m Hausarzt:in vereinbaren.

Fakten zur Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2:

  • die bisher zugelassenen Schutzimpfungen der Firmen BioNTech, Moderna, Astra-Zeneca und Johnson & Johnson sind wie Totimpfstoffe einzuordnen und können somit auch bei Patient*Innen mit Immunsuppressiver Therapie angewendet werden. Die Gabe muss aufgrund der möglichen Nebenwirkungen der aktuellen Zulassung (Alter, Geschlecht etc.) entsprechen.
  • Die Immunantwort des Körpers bei CED-Patient*innen mit immunsuppressiver Therapie könnte geringer ausfallen als bei Personen ohne Immunsuppressive Therapie. Aus diesem Grund muss eventuell eine weitere Auffrischungsgabe mit dem SARS-CoV-2 Impfstoff erfolgen, wenn sie keinen ausreichenden Impfschutz haben. Ob, bzw. wann das der Fall sein könnte, ist unklar und wird zurzeit noch untersucht.
  • CED Patient*innen sollten ihre immunsuppressive Therapie in der Regel nicht für die Impfung unterbrechen, da das Risiko eines möglichen Schubs normalerweise höher ist als eine potentiell zu geringe Immunantwort auf die Impfung
  • Die Impf-Hotline (Buchung von Impfterminen, Fragen zur Buchung) des Landes Berlin hat die Rufnummer 030 9028 – 2200
  • mit dem Formular „Ärztlicher Nachweis für den Antrag auf Entscheidung nach § 6 Abs. 6 der Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“ können Patient*innen sich um einen früheren Termin bemühen
    Dieses Formular kann auf Nachfrage in unserer Praxis ausgestellt werden.